Bauernbrot Beggendorf Backes
Brot & Brötchen,  Heimat

Beggendorfer Bauernbrot

Dieses Rezept für ein Bauernbrot ist etwas schwieriger, denn Brotbacken ist eine Kunst für sich. Aus aktuellem Anlass habe ich das Rezept ohne Hefe ausprobiert – Stichwort Corona und Hefeknappheit. Das Brot wird nicht ganz so luftig, dafür aber rustikal, herb und besonders lecker. Ihr könnt auch Hefe verwenden. Wie das geht, steht ebenfalls in der Zubereitung.

Wo das Beggendorfer Bauernbrot herkommt

Ich durfte vor einiger Zeit mit Heinz Michel im Backes in Beggendorf backen. Er ist ein richtig guter Hobbybäcker und hat mit mir das Backen von knusprigen Imkerkrusten und saftigem Bauernbrot im Backhaus gezeigt. Und natürlich durfte ich auch probieren. 😉

Heinz Michel hat mir dann ein Rezept für ein einfaches Bauernbrot mit nach Hause gegeben. Aus aktuellem Anlass habe ich das Rezept von Heinz Michel für ein einfaches Bauernbrot nun mal ohne Hefe ausprobiert – Stichwort Corona und Hefeknappheit. Das Brot wird nicht ganz so luftig, dafür aber rustikal, herb und besonders lecker.

Wer noch Hefe zu Hause hat, kann dem Teig entweder 7 Gramm Trockenhefe oder 25 Gramm frische Hefe hinzufügen. Außerdem könnt ihr dem Grundrezept auch Körner wie Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen hinzufügen. So lässt es sich auf vielfältige Weise abwandeln. Egal, wie ihr euch am Ende entscheidet (ob mit oder ohne Hefe): Im Rezept steht, wie beides funktioniert.

Für das Bauernbrot braucht ihr allerdings auch etwa 500 Gramm selbst angesetzten Sauerteig. Falls ihr noch keinen Sauerteig zu Hause habt, solltet ihr unbedingt erstmal einen ansetzen. Das dauert allerdings einige Tage. Wie das geht, habe ich euch hier aufgeschrieben: Sauerteig selbst ansetzen.

Wenn ihr Hefe zu Hause habt, könnt ihr mit Schritt 1 anfangen. Wenn ihr ohne Hefe backen wollt, dann könnt ihr direkt zum zweiten Schritt übergehen.

Am Ende bleibt nochmal zu sagen: Brotbacken ist eine Kunst. Dass es auf den richtigen Teig, die passgenaue Garzeit und die perfekte Temperatur ankommt, ist kein Geheimnis. Und auch der Ofen spielt eine wichtige Rolle. Aber verzagt nicht, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Einfach immer weiter probieren. 🙂

Bauernbrot Beggendorf Backes
Bauernbrot Beggendorf Backes

Bauernbrot

Anke von www.gruengabel.de
Dieses Rezept für ein Bauernbrot ist etwas schwieriger, denn Brotbacken ist eine Kunst für sich. Aus aktuellem Anlass habe ich das Rezept auch ohne Hefe ausprobiert – Stichwort Corona und Hefeknappheit. Das Brot wird nicht ganz so luftig, dafür aber rustikal, herb und besonders lecker. Ihr könnt aber auch Hefe verwenden. Wie das geht, steht ebenfalls in der Zubereitung.
Vorbereitungszeit 50 Min.
Zubereitungszeit 50 Min.
Ruhezeit für den Teig 40 Min.
Arbeitszeit 2 Stdn. 20 Min.
Kategorie Brot und Brötchen, Veganes
Schwierigkeit Schwer
Portionen 1 Laib

Equipment

  • Gärkorbchen

Zutaten
  

Zutaten ohne Hefe

  • 500 g Sauerteig (siehe Notizen unten)
  • 100 g Roggenmehl
  • 650 g Weizenmehl
  • 1,5 TL Salz
  • 400 ml Wasser

Zusätzlich, wenn ihr mit Hefe backen wollt

  • 25 g frische Hefe (alternativ 7 g Trockenhefe)
  • 2 TL Zucker

Anleitungen
 

Mit Hefe: Startet mit Schritt 1

    Ohne Hefe: Startet mit Schritt 2

    • Die Trockenhefe mit zwei Teelöffeln Zucker und ein wenig warmem Wasser verrühren. Sobald das Gemisch schaumig ist, hat sich die Hefe gelöst und angefangen, den Zucker umzusetzen. Alternativ: Die frische Hefe zerbröseln und mit dem Zucker bestreuen. Wenn sich die Hefe restlos aufgelöst und den Zucker verflüssigt hat, ist sie einsatzbereit.
    • Beide Mehlsorten und das Salz miteinander vermengen. Dann den Sauerteig, das handwarme Wasser (und eventuell das Hefegemisch) hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
    • Der Teig muss etwa zehn Minuten kräftig geknetet werden – am besten mit einer Küchenmaschine. Das ist nötig, damit das Gluten aus dem Mehl austritt und das Brot eine elastische Struktur bekommt. Gluten verhält sich wie eine Art Kleber.
    • Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt mindestens 20 Minuten ruhen lassen.
    • Anschließend den Teig entweder lang- oder rundwirken – je nach gewünschter Form und Gärkörbchen. Das Brot nun mit der Unterseite nach oben in das bemehlte Gärkörbchen legen. Dort muss es nochmal 15 bis 20 Minuten in warmer Umgebung gehen.
    • Damit die Temperatur im Ofen stimmt, kann ein Pizzastein helfen. Der speichert nämlich viel Wärme. Den Backofen mit Pizzastein auf 240 Grad vorheizen. Eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen.
    • Das Brot aus dem Gärkörbchen stürzen, auf der Oberseite mehrmals einschneiden und in den Ofen legen. Mit einer Sprühflasche ab und zu Wasser in den Ofen sprühen, damit Dampf entsteht.
    • Nach 15 Minuten die Temperatur auf 210 Grad absinken lassen. Nach weiteren 15 Minuten auf 195 Grad senken. Bei dieser Temperatur das Brot noch weitere 20 Minuten bis zur gewünschten Bräunung backen. Dann aus dem Ofen nehmen und auf die Rückseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot fertig.
    • Nun kann das Brot mit „Bäckerlack“, einer Mischung aus Wasser und Stärke, abgestrichen werden. Dadurch bekommt es einen schönen Glanz.

    Notizen

    Diesem Grundrezept könnt ihr auch noch Körner wie Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen hinzufügen. So lässt es sich auf vielfältige Weise abwandeln.
    Für das Bauernbrot braucht ihr auch etwa 500 Gramm selbst angesetzten Sauerteig. Einen Blogpost dazu, wie das funktioniert, findet ihr hier.
    Schlagwort Vegan

    Und hier noch eine kleine Infografik mit ein paar Tipps, wie das Brotbacken zu Hause auf jeden Fall gelingt.

    Brotbacken Tipps Backes
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